Brennwert

Heimische Holzarten im Brennwert-Vergleich

Welches Holz heizt am besten ein? Was knistert am besten im Kamin? Wir haben uns die Leistung der heimischen Holzarten in Ofen und Kamin angeschaut. Dabei spielen nicht nur Brenn- und Heizwert eine Rolle, sondern auch Faktoren wie der Geruch, das Flammenbild und der Harzgehalt. Unser Fazit - jede Holzart ist zum heizen oder im Kamin geeignet, man muss nur wissen, wie die Eigenschaften am besten zum Einsatz kommen!

Brennwert und Heizwert messen Energiegehalt von Holz

Damit der Ofen nicht nur brennt, sondern auch nachhaltig wärmt, ist der Energiegehalt des Holzes ausschlaggebend. Dieser wird durch den Brennwert oder den Heizwert gemessen. Dabei ist der Brennwert ein theoretischer Wert, der den Energiegehalt von eines Brennstoffs (z.B. Holz) bei vollständiger Verbrennung während in Laborbedingungen beschreibt - inklusive der Energie, die im Abgas enthalten ist.  

Der Heizwert lässt die im Abgas enthaltene Energie außen vor und berücksichtigt nur die Wärmeenergie des Brennstoffs. Denn das Abgas entweicht als Wasserdampf ungenutzt durch den Schornstein und trägt nicht zur Wärmeenergie bei. Insofern liegt der Heizwert immer unter dem Brennwert - ca. 10% darunter (bei einer Holz-Restfeuchte von 15-20%).

Die heimischen Holzarten im Brennwert-Vergleich - je höher der Brennwert pro Raummeter (Rm) desto mehr Wärme entwickelt ein Holz beim Verbrennen. Näheres zu Raummetern und den verschiedenen Maßeinheiten von Holz erfahren Sie hier.


Laubholz verbrennt gleichmäßig

Grundsätzlich können alle Holzarten zum heizen verwendet werden. Aufgrund des höheren Harzgehalts brennt Nadelholz schneller an - und ab. Zum heizen ist jedoch eine gleichmäßige und langanhaltende Wärmeentwicklung wünschenswert - die hat das Laubholz. 

Die Buche ist unter den Laubhölzern das beliebteste Brennholz. Andere Laubholzarten, wie Ahorn, Esche oder Kirsche haben jedoch ähnliche Qualitäten wie die Buche. Das ist interessant im Hinblick, dass Esche in den letzten Jahren vermehrt aufgrund des Eschentriebsterbens angeboten wird. Die Eiche erzielt sogar bessere Brennwerte als die Buche, sollte aber nur in geschlossenen Öfen verwendet werden, da die im Holz enthaltene Gerbsäure einen gewöhnungsbedürftigen Geruch entfaltet.

Nadelholz brennt schneller und die Flammen entwickeln mehr Hitze als die Flammen von Laubholz. Geeignet ist es dadurch vor allem zum anzünden. Noch eine Eigenschaft von Nadelholz die durch den höheren Harzgehalt bedingt ist, ist dass es beim verbrennen Funken sprüht und daher besser in geschlossenen Öfen genutzt werden sollte. 

Für einen romantischen Kaminabend empfiehlt sich Birkenholz. Die Flammen von verbrennenden Birkenholz sind nämlich aufgrund von im Holz enthaltenen ätherischen Ölen bläulich und riechen gut.


Ofen oder Kamin? Hier haben Sie den Überblick welche Holzart sich für welchen Zweck eignet.


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