Corona, Forstwirtschaft, Zukunft

Online-Alternative zu Brennholzauktionen

Viele Waldbesitzer, egal ob Forstbetriebsgemeinschaften, Waldbesitzervereinigungen, Kommunen oder staatliche Stellen, setzen bei der Vermarktung ihres Brennholzes auf Brennholzversteigerungen. Dabei werden Polter und auch Flächenlose an den Meistbietenden verkauft. In der Regel müssen die Käufer oder deren Beauftragte an der Auktion teilnehmen, das Bieten per Telefon oder Email wird meist nicht erlaubt. Dabei hat die Vermarktung über Brennholzauktionen nicht nur in Corona-Zeiten entscheidende Nachteile. Die gute Nachricht:: Es gibt eine Lösung!

Corona-Pandemie erlaubt keine Brennholzauktionen

Dieses Frühjahr waren bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland viele Brennholzauktionstermine bereits durchgeführt. Wie geht es jetzt aber weiter? Durch die aktuellen Bedingungen dürfen solche Auktionstermine gar nicht durchgeführt werden. Ob sich daran bis zum Frühsommer 2021 etwas ändert, ist sehr fraglich. Aber selbst wenn Versteigerungen durchgeführt werden dürfen, wird ein Teil der potentiellen Käufer zum Schutz vor möglichen Infektionen wegbleiben.

Nur wenige feste Verkaufstermine bei Auktionen

Je nach Verkäufer werden meist ein bis zwei Auktionstermine pro Jahr durchgeführt. Hat ein Interessent nicht die Möglichkeit, daran teilzunehmen, oder ist er kurzfristig verhindert, geht er leer aus. Für den Verkäufer bedeutet die Konzentrierung auf wenige Verkaufstermine auch ein starker Zeit- und Arbeitsdruck im Vorfeld, schließlich muss alles Holz zuvor gefällt, gerückt und aufgenommen werden. Bis nach der absolvierten Versteigerung kommen auch keine Verkaufserlöse herein, und kurz danach geschlagenes Holz liegt lange bis zum nächsten Auktionstermin und verliert so möglicherweise an Qualität.


In der Buchhaltung geht es regelmäßig nach einer Auktion rund: Rechnungen und sonstige Belege wie Holzlisten und Abfuhrscheine müssen erstellt werden, Reklamationen wollen bearbeitet werden, Zahlungseingänge müssen überwacht werden und das Mahnwesen ist gefordert. Die Förster sind anschließend fast ausschließlich damit beschäftigt, den Kunden die Polter zu zeigen und sich Einwände zur Holzqualität anzuhören.

Die Lösung: Online Brennholzverkauf bei TimberTom

Auf unserem Online-Marktplatz kann jeder seine Brennholzpolter zum Verkauf anbieten, egal ob Forstbetriebsgemeinschaften, Staatsforsten, Kommunalwald, Groß- und Kleinprivatwaldbesitzer. Polterangebote werden entweder direkt online erstellt, über Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystemen erfasst oder per ELDAT-Import übernommen. Im Polterangebot mit Bild stehen alle relevanten Angaben wie Holzart, Menge, Stammanzahl und -länge etc. So sucht sich der Käufer sein Holz nach seinen Vorstellungen aus, was nachträgliche Reklamationen stark verringert. Profitieren Sie von vielen weiteren Vorteilen:

  • Durch das Online-Angebot bieten Sie auch abends und am Wochenende Ihr Holz zum Verkauf an.
  • Verkaufsgespräche und Vor-Ort-Termine fallen weg. Ihr Förster kann sich wieder ganz dem Wald widmen.
  • Die Rechnungsstellung erfolgt nach der Bestellung automatisch an den Kunden, so entlasten Sie Ihre Buchhaltung.
  • Stellen Sie jederzeit neue Polter online - es gibt keinen Zeitdruck mehr. Sie bieten die Polter an, sobald sie aufgenommen sind.
  • Im Verkäuferbereich behalten Sie stets den Überblick über Ihr Polterangebot sowie verkaufte und bezahlte Polter.
  • Dank umfassender Auswertungen im Verkäuferdashboard treffen Sie datenbasierte Entscheidungen und vergleichen die Umsätze verschiedener Zeiträume.

Weitere Informationen für Verkäufer und die Anmeldung zu TimberTom finden Sie hier.

Ist Submission, also die Abgabe schriftlicher Gebote, sinnvoll?

Vereinzelt wird versucht, eine Brennholzauktion über das sogenannte Submissionsverfahren abzuwickeln. Dabei werden vorab Holzlisten und Karten erstellt und den Interessenten zugesandt. Diese müssen nun nach unterschiedlichen Regeln schriftlich Gebote bis zu einem Stichtag abgeben.


Bei Wertholz mag sich das Submissionsverfahren eingebürgert haben, allerdings dürfte es im Kreis durchschnittlicher Brennholzkäufer an der Akzeptanz dieses Verfahrens aufgrund fehlender Vorkenntnisse mangeln. Außerdem bleiben die benannten Nachteile bei der Arbeitsbelastung im Vor- und Nachlauf einer Auktion für den Waldbesitzer bestehen. Durch die mangelnde Akzeptanz werden vermutlich weit geringere Preise als möglich erzielt und der Bestand wird wohl nicht abverkauft.

Verkauf per Telefon: immer noch verbreitet

Wo noch keine Auktionen veranstaltet werden, oder aktuell als Alternative dazu, greifen Waldbesitzer häufig zum Telefon und bieten das Brennholz Ihrem Kundenstamm direkt an. Das Problem dabei:

  • Telefonieren kostet Zeit, Geld und Nerven - von Problemen mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei reinen Werbeanrufen ganz zu schweigen.
  • Der Angerufene ist oft erst nach mehrmaligem Nachhaken erreichbar.
  • Die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage kann problematisch sein.
  • Das Angebot erreicht nur Bestandskunden, keine Neukunden.
  • Es werden Kunden erreicht, die noch gar keinen Bedarf haben und nichts bestellen. Gleichzeitig können aus Kapazitätsgründen Kunden mit Potential auf der Strecke bleiben.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Verkauf über Telefonmarketing für ein Standardprodukt wie Brennholz, das nicht groß erklärt werden muss, ist ineffizient und teuer.

Fazit: Schnell und einfach Brennholzpolter online verkaufen

Die ideale Alternative zu Brennholzauktionen ist nicht nur in Corona-Zeiten der Onlineverkauf bei TimberTom. Sie profitieren von vielen Vorteilen samt umfangreicher Auswertungen und entlasten Verwaltung, Buchhaltung und Förster. Gleichzeitig erreichen Sie neue Kundengruppen, die bisher nicht bei Ihnen einkaufen konnten, und verbessern den Komfort für Ihre Bestandskunden. Haben Sie Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!


Bilder von TimberTom, unsplash, Shutterstock und Pexels.

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